KEEP IT COOL

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KEEP IT COOL - Was uns die Kälte ermöglicht

Es war endlich soweit! Im Februar 2021 gab es, bis auf ein paar Ausnahmen, endlich wieder einen richtigen Winter. Schnee ohne Ende und KÄLTE! Bis -15 Grad in der Nacht.

Ich erinnere mich, dass solche Schneemengen und Temperaturen für mich als Kind völlig normal waren. Heutzutage gibt es wahrscheinlich Kinder in Deutschland (4-7 Jährige), die komplett überwältigt waren von diesem weißen Zeug. Die Temperaturen schrecken eher uns Erwachsene ab. Brrr kalt, da bleib ich lieber unter der Kuscheldecke in der warmen Wohnung. Aber warum eigentlich? Kälte ist doch gesund und härtet ab, oder?

Ich selbst wurde schon als Kind eiskalt mit diesem Thema konfrontiert. Meine Mama ist mit mir als Baby bei -20 Grad vor die Tür, das Fenster ganzjährig nachts offen und in der Wohnung max. 20 Grad. Es hat mir nicht geschadet, im Gegenteil. Ich bin sehr selten krank und fühle mich ziemlich „abgehärtet“. Nur meine Kollegen im Büro leiden öfter darunter, da ich es dementsprechend frisch im Raum mag und mit der stickigen Heizungsluft bei Stufe 4-5 im Winter so meine Schwierigkeiten habe.

Kälte kann nachweislich, bei richtiger Anwendung, positive gesundheitliche Effekte haben. So wurde sie bereits in der Antike zur Behandlung von Schmerzen genutzt. Bis heute gibt es zahlreiche medizinische Anwendungen mit Kälte. Ob es die Eisbäder in Finnland nach dem Saunagang sind, die vitalisierend wirken und das Immunsystem stärken, oder die kneippschen Wasser-Kuren.

Durch die technischen Fortschritte wie Klimaanlage, die perfekt angepasste Kleidung oder der Knopfdruck per Handy für das Heizsystem im Haus, haben wir schon fast einen Kältemangel. Zumindest der Wechsel zwischen Warm- und Kaltreizen fehlt uns, die untern anderem unsere Muskeln und Gefäße trainieren. Ein adäquates Mittel, was jeder „problemlos“ umsetzen kann, ist die kalte morgendliche Dusche! Es ist simpel: Hahn auf und einmal ganz nach rechts gedreht oder eben einfach den Knauf mit dem blauen Punkt betätigt und schwuppdiewupp kommt der Kreislauf in Fahrt. Wer sich langsam herantasten will, duscht erst einmal nur die Gliedmaßen in Richtung Herzen ab.

Ich könnte noch viele weitere positive Effekte von Kälte aufzählen. Sie hilft bei Schlafstörungen, Depressionen, Sportverletzungen, Warzen und der Körper schüttet die Glückshormone Serotonin und Dopamin aus.

Mal ehrlich, wer von Ihnen hat bei dem Gedanken an einen winterlichen Schneespaziergang durch den Wald nicht auch gleich ein Lächeln im Gesicht… Das tut nicht nur der Seele gut, sondern beschert uns eben auch so etwas wie Glückshormone, wovon wir gerade in diesen Zeiten doch alle etwas mehr gebrauchen können.

Und ganz nebenbei bemerkt, 16-18 Grad in der Wohnung kurbeln die Fettverbrennung an! Durch den erhöhten Muskeltonus bei leichtem Frieren verbrauchen wir mehr Energie und bekommen am Ende vielleicht sogar noch eine Rückzahlung nach der Nebenkostenabrechnung.

Sie frieren am Arbeitsplatz? Legen Sie doch eine bewegte Pause ein und nutzen Sie diesen Effekt durch gezieltes und aktives Bewegen Ihrer Muskulatur! Ich garantiere Ihnen mit sofortiger Wirkung ein wohliges Wärmegefühl und mehr Konzentration und Entspannung am Arbeitsplatz!

Sie wollen außerdem wissen wie es um Ihre Gesundheit steht? Mit einer BIA-Messung (Körperanalyse), einem Herz-Kreislauf-Check oder sogar einem 48h Gesundheitsscreening kann SPORTIVATION Sie bei der Analyse unterstützen.

Bedarfslenkung - SPORTIVATION

Autor*in: Juliane Fischer
„Baut gerne Schneemänner“

» Autoren, Trainer und Dozenten

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